Abgesagt! LUFT

- Ein Element der Leichtigkeit und Dynamik -


Konzertdetails:

Am Sonntag, 26.04.2020, um 19:30 Uhr

im Schloss Nymphenburg – Johannissaal

80638 München, Schloss Nymphenburg, 19
Anfahrt: Tram 17 und Bus 51 "Schloss Nymphenburg"

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 22:00 Uhr


Preise:
Schloss Nymphenburg (ohne Pause)
20.00 Euro Normalpreis
15.00 Euro ermäßigter Preis
5.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre

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Abschlusskonzert der Reihe „Die vier Elemente"
LUFT
Ein Element der Leichtigkeit und Dynamik

 

Für das Abschlusskonzert der Reihe „Die vier Elemente“ heben wir ab. Lassen Sie sich in luftige Höhen entführen mit einer Musik, die von Leichtigkeit, Sphärischem und Lieblichkeit, aber auch von turbulenten und bewegten Momenten geprägt ist. Luft, das bedeutet Verwirbelungen und ständige Bewegung, aber auch Schweben, Innehalten und Nachspüren.

So erklingen zum einen Stücke, die die Dynamik des Elements Luft abbilden, z.B. Wolfgang Amadeus Mozarts „Jagdsonate“ und das berühmte Schmetterlings-Impromptu von Franz Schubert. Trotz aller Virtuosität überwiegen hier die Leichtigkeit und Spielfreude. Etwas schwerwiegender im Ausdruck geht es in Robert Schumanns rhythmisch markantem „Aufschwung“ zu, der aber doch - nicht zuletzt durch die Betitelung - ein optimistisches Lebensgefühl vermittelt.

Claude Debussy als impressionistischer Komponist darf in einem Konzert zum Thema „Luft“ nicht fehlen. Seine Klangsprache vermittelt durch die Loslösung von gewohnter Tonalität den Eindruck des Schwebenden und Sphärischen. Vor allem in der Sarabande seiner Suite „Pour le piano“ lässt sich das nachspüren. Ein Eintauchen in farbig poetische Klänge gibt es auch in mehreren Preludes von Alexander Skrjabin – manche sind durchaus bewegt. Ein sanfter Windhauch, der sich zum mächtigen Tosen steigert, treibt Frans Liszts berühmte Konzertetüde „Waldesrauschen“ an und lässt die Bewegung der Baumwipfel hörbar werden. Ludwig van Beethoven ist wohl in erster Linie kein Komponist, den man mit dem Element Luft in Verbindung bringt. Allerdings gibt es auch bei ihm Werke, die von Heiterkeit und Sonnigkeit geprägt sind und das Gefühl der Leichtigkeit vermitteln. Beethovens „Pastorale“-Sonate strahlt genau diese beglückende Ruhe aus und bildet den würdigen Abschluss des Konzerts.

Annika Hörster

 

Wolfgang Amadeus MOZART (1756–1791)
Klaviersonate Nr. 18 D-Dur KV 576 „Jagdsonate" (1789)
Allegro
Adagio
Allegretto
Irina Shkolnikova, Klavier

Franz SCHUBERT (1797–1828)
Impromptu As-Dur D 899 Nr. 4: Allegretto (1827)

Robert SCHUMANN (1810–1856)
aus Fantasiestücke op. 12 (1837)
Nr. 2: Aufschwung

Annika Hörster, Klavier

Claude DEBUSSY (1862–1918)
Pour le piano L. 95 (1896–1901)
Prélude
Sarabande
Toccata
Polina Spirina, Klavier

P A U S E

Franz LISZT (1811–1886)
Konzertetüde S. 145 Nr. 1 „Waldesrauschen": Vivace (1862)
Nathalie Koshokar, Klavier

Alexander SKRJABIN (1872–1915)
Fünf Préludes op. 16 (1894–95)
H-Dur. Andante – gis-Moll. Allegro – Ges-Dur. Andante cantabile –
es-Moll. Lento – Fis-Dur. Allegretto
Zwei Préludes op. 27 (1900)
g-Moll. Patetico – H-Dur. Andante
Olga Kigel, Klavier

Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate Nr. 15 D-Dur op. 28 (1801) „Pastorale"
Allegro
Andante
Scherzo. Allegro vivace
Rondo. Allegro ma non troppo
Kyoko Asaka, Klavier

Moderation: Hans Wolf
Idee und Konzept: Irina Shkolnikova und das Team „Elemente"
mit Carolin Danner und Heiko Stralendorff


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