ALPENLÄNDISCHES


Konzertdetails:

Am Freitag, 07.04.2017, um 19:30

im Seidlvilla – Mühsamsaal Jubiläum

80802 München, Nikolaiplatz , 1b
Anfahrt: U-Bahn 3, 6 "Giselastraße" und Bus 54 und 154 "Thiemestraße"

in Karte anzeigen.

Ende der Veranstaltung: ca. 22:00 Uhr


Preise:
Einzelkarte
16.00 Euro Normalpreis
15.00 Euro ermäßigter Preis
5.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre
Tageskarte
45.00 Euro Normalpreis
36.00 Euro ermäßigter Preis
15.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre
30.06. bis 02.07.
75.00 Euro Normalpreis
60.00 Euro ermäßigter Preis
30.00 Euro für Kinder bis 14 Jahre

 spacer



ALPENLÄNDISCHES

 

“Alpenländisches” als Titel für einen Klavierabend? Tatsächlich ist in der alpenländischen Volksmusik gar kein Klavier beheimatet. Doch die Natur der Alpen, die Berge, die Mentalität ihrer Bewohner, ihre lebendigen Traditionen, Tänze und Gstanzln und ihre festverwurzelte Katholizität haben viele klassische Komponisten inspiriert.

Manchmal muss man ein wenig genauer hingucken wie z. B. beim Operettenkomponisten Franz Lehár, der jeden Sommer in Bad Ischl verbrachte und dort auch seine “Sons d’Ischl” schrieb.

Bei anderen Komponisten zeigen die Bezeichnungen ihrer Werke schon deutlicher, wovon sie sich haben beeinflussen lassen, so zum Beispiel “Bavarian dances” von Edward Elgar, oder auch die “Preludi Alpestri” von Castelnuovo-Tedesco. Während Franz Liszt die Alpenländer intensiver bereist und seine Eindrücke in seinen “Annees de pelerinage” dann mit Ortsbezeichnungen in den Titeln seiner Kompositionen konkret festgehalten hat, haben andere Tonsetzer mehr das allgemeine Kolorit aufgegriffen, also die gehörten Tänze wie Ländler oder Polka für das Tasteninstrument Klavier niedergeschrieben. Dabei waren die “Wiener Klassiker” Schubert und Beethoven sehr aktiv, während die Natursehnsucht bei den Komponisten der Romantik eher die Flora und Fauna der Landschaft verklärte wie das “Edelweiß” von Gustav Lange. Natürlich darf ein einheimischer Komponist und begeisterter Zitherspieler, Herzog Maximilian Joseph von Bayern, ebenso wenig fehlen in diesem Konzert wie die zeitgenössischen Komponisten Wolfgang Rihm oder Olivier Messiaen. Und traditionelle bayrische Mundart und deren lustige Kinderlieder inspirierten den Münchner Tonkünstler Hans Wolf, damit ist das Schmunzeln der ZuhörerInnen bereits garantiert. Sie dürfen gespannt sein auf einen außergewöhnlichen Klavierabend.

 

 

Alpen

 

Herzog Maximilian Joseph in Bayern (1808–1888)

Aus: „Original-Zither-Ländler“ op. 4 D-Dur (1841)

Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3, Nr. 4, Nr. 6

Franz Lehár (1870–1948)

Aus: „12 Kompositionen“: Sons d’Ischl (Valse) E-Dur

Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968)

Aus: „Tre Preludi Alpestri“ op. 84 (1935): Nr. 2 Glocken im Thale. Lento

Annette Böhm, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sechs Ländler WoO 15 (1802)

Gustav Lange (1830–1889)

Edelweiß (Idylle) Es-Dur op. 31 (1867). Andantino tranquillo

Edward Elgar (1857–1934)

Aus: „Three Bavarian Dances op. 27a“ (1898)

Nr. 2 D-Dur: Lullaby (In Hammersbach). Moderato

              
Bedřich Smetana (1824–1884)

Polka A-Dur WoO (1852/53, beendet 1883)

Alex Schreiber, Klavier

Hans Wolf (*1958)

Voralpen-Fantasie

(über das bayerische Kinderlied „D‘ Sau“ und ein eigenes Volkstanz-Thema)

Hans Wolf, Klavier

PAUSE

Wolfgang Rihm (*1952):Ländler (1979)

Olivier Messiaen (19081992)

Aus „Catalogue des oiseaux“ (195659)

Livre 1 Nr. 1: Le chochard des Alpes (Die Alpendohle). Modéré

Dmitrij Romanov, Klavier

Franz Schubert (1797–1828): 17 Deutsche Tänze, genannt Ländler D 366


Franz Liszt (1811–1886)

Aus: „Première Année de Pèlerinage: Suisse“ S. 160 (1848–54)

Nr. 6 Vallée d’Obermann

Nr. 4 Au bord d'une source

Nr. 5 Orage                                       

Alex Schreiber, Klavier

Idee, Konzept und Moderation: Annette Böhm


zurück zum aktuellen Programm

Go to top